Die Fanszene im Kampf

Donnerstag, 1. November 2007 11:54

Den
Kommerz
Bekämpfen

Zwar wiedermal etwas spät, aber auch besser als Nie. Wir wollten ja öfter über den FC Hansa Rostock berichten. Das tun wir hiermit dann auch. Erstmal ist es wirklich schön, dass sich der Verein und die Spieler gefangen haben und jetzt doch wirklich recht gute Spiele abliefern. Wir sind derzeit zwar nur auf dem 14. Aber das ist doch lange besser als 18. Und wir bleiben in der Königsklasse ;-)

Eigentlich soll es aber um ein anderes Thema gehen was die Fanszene sehr beschäftigt und den meisten böse aufstoßen wird. Es geht wiedererwartend um den Verkauf des Stadionnamens und vorallem um die Willkühr von Sicherheitskräften und sog. Sicherheitsbeauftragten. Die Suptras habe eine Stellungnahme zu den Vorkommnissen zu und nach der Fandemo zum Erhalt von Tradition und Stadionnamen verfasst.

Laut dieser Stellungnahme lief die Fandemo wie auch geplant sehr friedlich ab und es kam zu keinen Auseinandersetzungen oder sonstigem. Sogar der Polizei wird hierfür ein Lob ausgesprochen. Es wurde wohl sehr ruhig und gelassen agiert. Schön! So müsste es immer sein.

Leider war das dann im Stadion etwas anders. Es wurde dann vom Sicherheitsbeauftragten Kundgetan das die Transparente der Demo nicht im Stadion erwünscht seien. Ebenso durften keine Fahnenstöcke aus PVC mit ins Stadion genommen werden. Diese hatten aber seit Jahren zu keinem “Sicherheitsrisiko” gehört und zählen wohl auch so nicht dazu. Auf einmal versucht wohl jemand seine Machtposition auszuspielen. Die Gästefans des FC Schalke durften jedenfalls ihre Fahnenstangen mit in den Gästeblock nehmen ohne ein Sicherheitsrisiko darzustellen.

Im Block 27A ging es nach einer Weile direkt weiter mit Schikanen. Es sollten zwei Transparente  Zaunfahnen mit der Aufschrift  “Ostseestadion” und “Wir sind der Verein” entfernt werden. Diese versperren den Sicherheitskräften die Sicht in den Block und schüren Zündelgefahr. Dabei wurde nie im Ostseestadion gezündelt und das bleibt auch so!

Nachdem die Zaunfahnen nicht entfernt wurden, trat der Sicherheitsdienst des Stadions in Aktion. Mit Handschuhen, Mundschutz und einigem Aggressionspotential ging es in den Block 27A. Jahrelang durfte eine andere Zaunfahne an der gleichen Stelle hängen und es gab kein sog. Sicherheitsproblem. So hieß es dann nach einer Weile Pfefferspray und Sturmhauben frei und auf ins Gefecht. Einige Fans mussten sich gegen das Handeln des Sicherheitsdienstes zu Wehr setzen da sie sonst sicherlich weitreichende Verletzungen davon getragen hätten.

Den goldenen Schlagstock gab es ja bereits für den Ordnungsdienst des FCH. Was sicherlich keine Erstrebenswerte Leistung darstellt. Traurig!

Wir werden die Fans weiterhin unterstützen und ebenfalls weiter darüber berichten. Bleibt hart!

Alles für den FCH!

4711 oder das Glaubenswasser

Donnerstag, 1. November 2007 11:22

Gerade beim Werbeblogger haben wir folgende Werbekampagne zu Gesicht bekommen:

4711 geht neue Wege und wird mit “ich glaube”. Ob das wirklich so Geschmackvoll ist weiß ich ja nicht. Aber irgendwo hört es dann doch wieder auf. Oder glauben die Benutzer wirklich alle daran? ;-)

Wie es bei WB so schön bezeichnet wurde auf Kölsch: der leeve Jood wird janz Kölle stroofe

Julian hat im Werbeblogger gleich noch einen schönen Kommentar verfasst.